[RealMoneyTrader]: Erdgas (Natural Gas) – Lagerbestände & Saisonalität

Saisonalitäten sind recht beliebte Instrumente, um Entscheidungen für Engagements in Trading, Swingtrading und bei Investments zu treffen. Doch vielfach werden sie nur oberflächlich oder gar nicht verstanden. Infolge dessen kommt es zu einer falschen Erwartungshaltung und somit auch zu einer falschen, inkonsequenten Handhabung. Der Satz „die Saisonalität funktioniert scheinbar nicht mehr“ ist einer der am häufigsten gehörten Sätze seitens Tradern, seit ich an der Börse aktiv bin (seit 1997/98).

Tatsache ist: Jede Saisonalität, jede regelmäßige Entwicklung, hat einen starken fundamentalen Hintergrund. Das sind in aller Regel wirtschaftliche Prozesse, die dahinter stehen, wie zum Beispiel Konsumphasen, Erntezyklen bei Rohstoffen, Wetterzyklen oder simple Nachfragezyklen (zB wird im Sommer viel mehr Fleisch konsumiert, also steigen die Fleischmärkte i.d.R im Frühjahr). Bei Erdgas (Natural Gas) ist die saisonal starke Phase ab Ende Februar/Anfang März zu einem erheblichen Teil damit begründet, dass in dieser Zeit die Lager naturgemäß wieder befüllt werden. Das verursacht Nachfrage, und Nachfrage hat das Potenzial den Preis anzutreiben. In der folgenden Graphik sehen Sie die Lagerbestände von Erdgas (blau) und darunter den langfristigen Preis von Erdgas (rot). Es fällt auf, dass die unteren Wendepunkte in den Beständen (also wenn die Lager wieder befüllt werden) fast immer einen Beginn eines Aufschwungs im Erdgaspreis markieren.

Abbildung: Erdgas Lagerbestände vs. Erdgaspreis

Für einen Trader bietet es sich also an, nicht nur blind dieses bekannte saisonale Zeitfenster zu handeln, sondern auch auf die Lagerbestände (und die Terminstruktur) zu schauen, und seinen Longeinstieg damit besser zu timen.

Doch Vorsicht: Besonders in jenen Jahren, in denen die Bestände auf ein sehr niedriges Niveau abgesunken waren (das haben wir nun auch wieder), fiel die saisonal starke Phase sehr gemäßigt aus. Es gab dann meist nur 7-10% Erholungen, ehe der Preis weiter absank. Und genau an dem Punkt können Sie den Unterschied zwischen einem in die Tiefe gehenden Trader und einem nur an der Oberfläche kratzenden erkennen. In frühen Ausbildungen haben wir stabile Saisonalität einfach mit dem saisonal optimierten Zeitfenster geschult. Ein Trader weiß dann zum Beispiel, dass er dauerhaft erfolgreich ist, wenn er am 22.02. Long geht, und am 01.05. aussteigt in einem Markt. Doch das führt bei dieser grob vereinfachten Vorgehensweise nur zum Erfolg, wenn man dies so über 5, 7 oder 10 Jahre anwendet. Dabei sollte man sich bewusst machen, dass es dabei sogar in Serie Jahre geben wird, in denen es kein Vorankommen gibt.

Wer schneller und dynamischer performen möchte, der muss auch mehr Aufwand betreiben, und sich tiefgreifender mit den Fundamentals befassen. Genau das schulen wir im RW Mentoring. Wer sich also mit den Hintergründen, den wahren Triebfedern solcher Saisonalitäten befasst, der weiß in diesem Jahr, dass der saisonale Effekt abgemildert sein dürfte, und wird moderater gewichten.

 

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