[RealMoneyTrader]: El Nino und seine Auswirkungen auf Rohstoffpreise

Wer sucht nicht nach den Megatrends, nach einer schnellen Verdopplung seines Einsatzes oder einer neuen Microsoft oder Apple?! Vielen Tradern fielen solche außergewöhnlichen Gewinnstories meist eher zufällig in den Schoß. Das belegen Interviews und Gespräche mit Tradern und Investoren, die große Spekulationsgewinne mit einzelnen Märkten erzielten. Viele von ihnen verlieren anschließend alles wieder. Nur ein paar wenige Akteure, deren Trades wirklich fundiertes Wissen hinsichtlich der wahren Triebkräfte und fundamentalen Zusammenhänge zugrunde liegt, können solche Erfolge wiederholen. Meine Erkenntnis aus 22 Jahren Trading und über 2000 Tradern, die ich aus- und weiterbilden oder in meinem Livetrading-Room betreuen durfte lautet: Über die tatsächlichen fundamentalen Zusammenhänge herrscht eine schockierende Unkenntnis! Wenn ich die größten Fehlschläge aus der Vergangenheit rückwirkend betrachte, dann weiß ich, dass ich beinahe immer zwar systematisch einen oder zwei fundamentale Faktoren (seien es CoT-Daten oder Saisonalitäten) beachtet hatte, jedoch einen Sonderfaktor übersah oder ignorierte. Damit das nicht passiert muss ein Trader zum einen genau solche heilenden Erfahrungen machen, um sich tiefer in die Materie einzuarbeiten. Es braucht ein wirkliches Verständnis für die Komplexität. Und glauben Sie mir: Trading macht erst dann richtig Spaß, wenn man versteht, was wirklich hinter den Trends steht. Oder haben Sie es nicht schon oft erlebt, dass die Marktentwicklung nach einer Nachricht genau anders herum ausfiel, als Sie es erwartet und eingeschätzt hätten? Lapidar wird das mit „die Märkte nehmen Nachrichten vorweg“ oder „an der Börse wird die Zukunft gehandelt“, „das war schon eingepreist“ und „Sell on good News“ und derartigen Floskeln abgetan, die niemandem weiterhelfen. Tauchen Sie jedoch tiefer in die Materie ein, verstehen, welche Wetterbedingungen ein Rohstoff benötigt, wo in der Industrie er verwendet wird, welche Hauptabnehmer und Verwender es gibt, welche Währungen und Zinsen den Markt prägen, dann sind die allermeisten Entwicklungen absolut logisch.

Während Ihnen klassische Indikatoren eine „Überkauft“-Situation anzeigen, sie dadurch viel zu früh aus einem Trend aussteigen, kann Ihnen ein fundamentales Verständnis für die „Game-Changer“ (Events, die nachhaltige Veränderungen bringen, wie der Diesel-Ban für Palladium/Platin z.B.) helfen, Trends besser einzuschätzen und auszuschöpfen. Natürlich werden wir auch mit viel Wissen immer wieder falsch liegen und den ein oder anderen „Griff ins Klo“ landen. Aber der Erwartungswert ist langfristig sehr positiv und Ihre Ergebnisse steigern sich drastisch, weil Sie es dann verstehen, gravierende Fehler zu vermeiden.

Klimaphänomen El Nino

Einen massiven Einfluss auf die Agrar-Rohstoffe üben beispielsweise Wetterphänomene, wie El Nino und La Nina aus. In 2019 haben wir ein nach bisherigem Stand leichtes El Nino Phänomen, welches das übliche Wetter umkehrt. Es hat Auswirkungen auf Getreide, Soft-Commodities und sogar auf einzelne Metalle, was wahrscheinlich überraschend erscheinen mag. In diesem Jahr handele ich gleich ein halbes Dutzend Rohstoffe intensiver in Erwartung starker Trends, die durch das beschriebene El Nino Phänomen verursacht werden können. Alle Trades live und transparent inklusive der Erklärungen (Lerneffekt!) zu den fundamentalen Hintergründen tätige ich in meinem täglich geöffneten Livetrading-Room (65% in 2018 und 40% im langfristigen Durchschnitt per anno).

Im Fokus stehen aufgrund von El Nino jene Rohstoffe, deren Anbauregionen in den betroffenen Regionen liegen. Dabei muss man verstehen, wie sensibel die einzelnen Rohstoffe für Wetterentwicklungen sind und dass El Nino in einigen Märkten starke Aufwärtsbewegungen im Preis bewirkt, während es in anderen Märkten das genaue Gegenteil auslöst. Am Montag (01. April) werde ich dabei in den von mir favorisierten Markt für die kommenden Monate einsteigen. Wenn Sie diesen und alle anderen Trades live verfolgen wollen, können Sie sich hier über den Livetrading-Room informieren und dazu anmelden: https://www.realmoneytrader.com/shop/livetrading-room/1-jahr-livetrading-room-inkl-geld-zurueck-garantie/

Starke Preisausschläge erwarte ich 2019/20 bei Zucker, dem Sojabohnenkomplex, Palmoil, Kakao und Kaffee. Bei letztgenanntem Markt dürfte der Effekt aber erst im Spätherbst/Winter durchschlagen. Der Markt, der historisch am stärksten im Preis auf El Nino reagierte ist vermutlich jener, den man am wenigsten von solchen Wetterveränderungen betroffen wähnen würde: Nickel!

Quelle: Financial Times

 

Nickel mit stärkster durchschnittlicher Reaktion

Während bei Pflanzen vermutlich sofort nachvollziehbar ist, dass eine drastische Wetterveränderung die Ernte beeinträchtigt, würde man diese Einflussnahme bei Metallen eher nicht erwarten. Versteht man aber, dass es a) sein kann, dass Minen mit Wasser geflutet werden könnten (etwa bei Monsoon) und dass der Abtransport des Rohstoffs mitunter verlangsamt oder verhindert werden kann, dann erschließt sich dieses Phänomen hingegen sehr wohl. Beinahe 40% der weltweiten Nickel-Exporte stammen von den Philippinen und Indonesien. Diese Region erfährt während El Nino typischerweise große Trockenheit, was wiederum die Wasserstände in Flüssen deutlich reduziert. Das wiederum kann den Transport des zu exportierenden Nickel beeinträchtigen, was einen nach oben schnellenden Nickelpreis in Zeiten von El Nino bringen kann. (die anderen Rohstoffe habe ich in der Grafik unkenntlich gemacht, da wir diese in Ausbildung und Livetrading-Room besprechen und handeln) Doch Vorsicht: Bei Nickel ist die Preisreaktion langfristig zwar am stärksten, jedoch ist sie nicht so beständig, wie in anderen (Agrarrohstoffen) Märkten. So brachte der El Nino 1986/87 eine Verfünffachung des Nickelpreises, was natürlich den Durchschnitt drastisch anhebt. In anderen El Nino Perioden fiel der Nickelpreis aber mitunter auch. Denn nicht immer verhindert die Dürre den Transport durch den niedrigen Wasserspiegel in den Flüssen. Man sollte also jetzt speziell das Wetter auf den Philippinen und in Indonesien und Australien im Blick haben und vor einem Engagement prüfen, ob es in diesem Markt Lieferprobleme gibt.

Quelle: HSBC Global Research

Starker, regelmäßiger Einfluss bei Soft-Commodities

Bei Rohstoffen, wie Kaffee, Zucker oder Kakao ist die Auswirkung im Durchschnitt zwar nicht so drastisch hoch, aber dafür beständiger. Und genau das bevorzuge ich für meine Trades. Ich möchte die maximal mögliche Gewissheit für ein regelmäßiges und kalkulierbares Phänomen haben und weniger von einem Ausreißer profitieren müssen.

Die nachfolgende Tabelle zeigt, wie der Rohstoff, in dem ich in der ersten Aprilwoche 2019 eine Longposition eröffnen werde, in Zeiten von El Nino performt hat. In der Spalte ganz rechts stehen mit einem Minus als Vorzeichen die zwischenzeitlichen Draw Downs, die zu den jeweiligen prozentualen Entwicklungen zugeordnet sind.

Nur in zwei El Nino Perioden fiel der Preis des Rohstoffs (Name wird zum Schutz der zahlenden Kunden hier nicht genannt) überhaupt. Dabei hielt sich der Verlust mit nur 5% in Grenzen. Meist legte der Preis um 20% im El Nino Zeitraum zu.

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