Fundamentale Basis für die besten Trading-Strategien

Märkte bewegen sich nicht zufällig, sondern haben stets fundamentale Faktoren als Treiber. Wir wollen uns an dieser Stelle damit befassen, welche fundamentalen Prozesse sich regelmäßig zwingend wiederholen und so verstehen, warum bestimmte Strategien über mehr als ein halbes Jahrhundert konstant positiv performen. Wer diese Prozesse verstanden hat, wird weit weniger Probleme mit seiner Disziplin im Trading haben, als jene, die einer Chaos-Theorie nachhängen und genau dadurch in einer latenten Unsicherheit agieren.

FUNDAMENTALE BASISEFFEKTE

All meine Strategien liegen fundamentale Basiseffekte zugrunde. Damit sind Prozesse von kommerzieller oder institutioneller Seite gemeint, die sich aus verschiedenen Gründen regelmäßig zwingend wiederholen. Das Wissen darum bringt ein Ur-Vertrauen in das Trading, das dauerhafter Disziplin absolut förderlich ist. Und diese Disziplin wiederum ist aus mathematischer Sicht zwingend notwendig, um so viele Wiederholungen zu schaffen, dass der statistische Vorteil ausgespielt und der Erwartungswert (durchschnittlicher Gewinn pro Trade x Anzahl von Trades) erreicht wird. Nur so können über Dekaden stetige Performances mit 40% p.a. und mehr planbar erzielt werden – und zwar ohne Harakiri-Trading und mit kalkulierbaren Risiken.

Die Bündelung eines Großteils meiner Strategien findet im RW LEGACY statt! Die Equity ist durchgängig mit einem Kontrakt, also ohne Wiedereinsatz der Gewinne entstanden. Nur so sehen wir, ob und wie stetig das Multi-Strategie-Portfolio aus sich heraus performt.

Stelle Dir doch einfach mal die Frage, was oder wem Du vertraust. Was ist die Voraussetzung für Vertrauen? Im Endeffekt doch das WISSEN, dass auf etwas oder jemanden Verlass ist. Ob das nun ein Anruf bei den Eltern ist, wenn man einen Unfall hatte, das Warten auf den Bus oder eine fachkundige, medizinische Behandlung im Krankenhaus. Wir WISSEN, dass auf diese Menschen und Institutionen prinzipiell Verlass ist und vertrauen diesen „Systemen“. Im Trading funktioniert unsere Psyche ganz ähnlich. Einfach ausgedrückt: Wenn wir wissen, dass auf etwas prinzipiell Verlass ist, werden wir es eher dauerhaft diszipliniert umsetzen, als wenn wir davon ausgehen, wir würden uns aus einem chaotischen System bedienen, bei dem jederzeit alles passieren kann.

Welche fundamentalen Basiseffekte gibt es?

Am Markt machen wir Kleinspekulanten nur ein verschwindend geringen Teil des Handelsvolumens aus. Das Gros der Aktionen stammt von institutionellen und kommerziellen Adressen. Institutionelle Adressen sind Banken und Fonds/Hedge-Fonds, die Geld für Kunden anlegen und versuchen, Rendite zu erzielen. Was sich bei diesen Akteuren zwingend wiederholt sind zum Beispiel das Rollen von Futures VOR dem Beginn der Lieferperiode (vor dem First Notice Date), ein gewisses Windowdressing zum Jahresende hin, sowie im Fall von Sparplänen Kapitalzuflüsse zum Monatswechsel und zur Monatsmitte, die in den Markt gehen. Wir nutzen beispielsweise eine Strategie, die genau zu diesem Zeiten arbeitet.

Als kommerzielle Adressen bezeichnet man jene Marktteilnehmer, die beispielsweise einen Rohstoff produzieren oder verarbeiten. Sie handeln am Terminmarkt, um Kontrahenten für ihre Produktion (Produzenten) bzw. für ihren physischen Bedarf (verarbeitende Industrie) zu finden und möglichst effiziente Preise zu erzielen. Nun gibt es sowohl auf der Nachfrage-, wie auch auf der Angebotsseite sich zwingend wiederholende Prozesse.

Driving-Season: Ab März beginnt die sogenannte Driving-Season. Wetterbedingt wird mehr gefahren, es stehen die Oster- und Sommerferien als Phasen mit viel Reiseaktivitäten an und die Bausaison bewirkt auch mehr Transport auf den Straßen, so dass die Nachfrage nach Benzin steigt. Verschiedenste Strategien von mir nutzen diesen Effekt systematisch aus. Darunter nicht nur saisonal-zyklische, sondern auch Trend- und Breakout-Strategien.

Befüllen der Lagerbestände (Erdgas & Rohöl): Im Zeitfenster von März bis Juli werden die im Winter abgebauten Lagerbestände von Rohöl und Erdgas wieder akut aufgefüllt. Die Phase erstreckt sich sogar bis in den Oktober hinein (bei Erdgas), doch der wichtigste Schub findet zwischen März und Juli statt. Wenn Lager befüllt werden müssen, erzeugt dies zwingend Nachfrage auf dem Weltmarkt. Die Wahrscheinlichkeit für einen Preistrend in dieser Zeit ist drastisch erhöht.

Konsumtreibende Feste – Ostern & Weihnachten (Aktien): Diese beiden großen (christlichen) Feste heizen den Konsum an und sorgen bereits im Vorfeld für Nachfrage. Auch dieser Effekt kann, genauso wenig wie alle anderen fundamentalen Basiseffekte, vorweggenommen oder weg-arbitriert werden. Wie sollte das aussehen? „Wir kaufen die Schoko-Ostereier für alle Osterfeste bis ins Jahr 2200 schon mal vorab!“ ???? Sicher nicht!

Planting-Season (Getreide): Die Planting Season für die Getreide erstreckt sich von April bis etwa Mitte Juni (in den USA). Vor und während der Phase werden diese Rohstoffe häufig mit einem Preispremium gehandelt, nach der Pflanzzeit sinken die Preise meist, da die Produzenten nun erste konkrete Vorstellungen bekommen, wie die Ernte potenziell ausfallen könnte, und bereits den ersten Schwung auf Termin verkaufen.

Frostschäden (Orange Juice, Coffee): Ist die Wahrscheinlichkeit für Frostschäden bei einem Agrar-Rohstoff ganzjährig gleich hoch? Natürlich nicht! Im Sommer ist Frost praktisch ausgeschlossen. Also gibt es nur in einem begrenzten, immer gleichen Zeitfenster eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für einen Preisschock bei einem Rohstoff. Bei Orangensaft ist das beispielsweise ab der zweiten Oktoberhälfte. Mehrere Strategien, darunter saisonale, aber auch Breakout-Ansätze, nutzen dies systematisch alljährlich aus.

Abbildung 2: Monatsbetrachtung für historische Frostschäden der brasilianischen Kaffee-Ernte

Hurricane-Season (Rohöl, Erdgas, Baumwolle): Frostschäden sind nur in einem begrenzten Zeitfenster eines Kalenderjahres möglich, so dass wir in der restlichen Zeit NICHT regelmäßig auf Preisschocks setzen. Und ganz ähnlich verhält es sich mit der Hurricane-Season. Sie startet seicht im Juli, erreicht ihren Höhepunkt im September und flacht bis in den November ab. Auch hier lassen sich entsprechende systematische Trades machen, die man im restlichen Teil des Jahres NICHT platzieren sollte.

Hochzeitssaison (Gold): Die Hochzeitssaison in Indien befeuert die Nachfrage nach Schmuck und damit nach dem Edelmetall Gold. Auch hier kann dieser Effekt, obwohl er bekannt ist, nicht wegarbitriert werden. Wie sollte das aussehen? „Wir kaufen bereits Gold für mögliche Hochzeiten der nächsten 30 Jahre, weil Gold gerade günstig ist!“ ???? Wer soll das vorfinanzieren? Wie sollte es gelagert und gesichert werden? Der Effekt lässt sich regelmäßig systematisch mit unseren Strategien ausnutzen.

Heizsaison: In der kalten Jahreszeit verbrauchen wir alle Energie-Rohstoffe, doch diese wurden bereits in der warmen und milden Jahreszeit eingekauft. Ergo: Im Winter selbst neigen die Preise von Erdgas und Rohöl eher zur Schwäche. Auch das lässt sich systematisch ausnutzen.

Steuerstichtage (Aktien, Anleihen, Währungen): Mitte April sind die Steuerstichtage in den USA und Großbritannien. Um diese wichtigen Stichtage herum sehen wir signifikante Tendenzen in Anleihen, Aktien und Währungen, die sich systematisch mit klaren Regelwerken Jahr für Jahr ausnutzen lassen.

Erntesaison (Rohstoffe, Währungen): Im Vorfeld der Erntephase werden verstärkt Futures des jeweiligen Rohstoffs ge- oder verkauft. Und wir sehen auch bei den Rohstoffwährungen (z.B. AUD, GBP, CAD…) eine drastisch erhöhte Wahrscheinlichkeit für dynamische Kurzfrist-Trends.

All diese Effekte sind sogenannte Fundamentale Basiseffekte, die sich zwingend regelmäßig wiederholen. Natürlich bewirkt das nicht in jedem einzelnen Fall eine spezifisch zu erwartende Preisbewegung des Marktes. Aber als Spekulationsgrundlage sind diese Effekte von unschätzbarem Wert. Es ist ein wenig so, wie eine Gruppe von Stammkunden, die sehr häufig Dein Restaurant besuchen. Sie kommen nicht immer, aber Du kannst Dich darauf verlassen, dass sie Dir einen gewissen Teil Einnahmen sichern.

Ist dann alles ganz einfach?

Die oben aufgezeigten fundamentalen Basiseffekte sind eine tolle Grundlage für erfolgreiches High-Performance-Trading. Doch wer glaubt, er könne allein mit diesen losen Informationen nun schnell reich werden, wird sich getäuscht sehen. All dieses Wissen bringt nichts, wenn es nicht mit einem professionell ausgearbeiteten Trading-Ansatz systematisch über einen langen Zeitraum (7-10 Jahre mindestens) ausgenutzt wird. Da selbst die stärksten Basiseffekte nicht immer eine spezifische Preisbewegung eines Marktes verursachen (schließlich gibt es noch weitere Effekte oder der Effekt ist im Einzelfall ausgehebelt, z.B. durch eine Minderernte) und wir folglich stets eine gewisse Fehlerquote haben werden, kommt es ganz entscheidend auf das Stop- und Risikomanagement an. Setzt Du den Stop-Loss zu eng oder zu weit, stimmt die Mischkalkulation zwischen den Gewinnern und den Verlierern nicht mehr. Einzelne Trades fressen die zahlreichen Gewinne entweder weg oder Du hast unnötig viele kleine Verluste, die sich derart aufsummieren, dass die Gewinner sie nicht überkompensieren.

Und um einen durch sämtliche Marktphasen robusten Stop-Loss, eine stabile Haltedauer und einen sinnvollen Take-Profit auszuarbeiten, braucht es eine lange Historie und eine ausführliche statistische Untersuchung des Marktverhaltens. Ohne ein klares Regelwerk, das (wie bei unseren Setups durchgängig der Fall) uns über Jahrzehnte hinweg bestmöglich die Bewegungen und deren Potenziale abschöpfen, gleichzeitig aber auch die Risiken managemn lässt, bringt das Wissen um die Basiseffekte nichts. Stell Dir das vor, wie beim Kochen: Du kannst eine Liste der Zutaten für ein köstliches Menü haben. Doch damit allein wirst Du es mit 99,9%iger Wahrscheinlichkeit NICHT schaffen, das Gericht so zuzubereiten, wie es ein Sternekoch tun würde, der die genauen Dosierungen der einzelnen Inkredenzien kennt.

Warum unsere Strategien über mehr als 50 Jahre hochprofitabel sind

In den 29 Jahren, in denen ich an der Börse aktiv bin, habe ich alles gesehen, alles ausprobiert und natürlich auch jeden Fehler gemacht, den man machen kann. Gerade bei der Entwicklung von Strategien habe ich viel Lehrgeld gezahlt und musste erkennen, wie viele Stolperfallen es gibt. Warum unsere Kapitalkurven aus verschiedensten Ansätzen alle seit nunmehr 57 Jahren alljährlich profitabel sind und weit überdurchschnittliche p.a.-Renditen erzielen, liegt an einigen spezifischen Dingen, die ich anders mache, als die meisten Kollegen.

1. keine blinde Optimierung, sondern fundamentale Basiseffekte: Die meisten Trader (auch einige Kollegen) haben entweder gar keine statistische Basis und keine duplizierbaren Regelwerke oder sie betreiben Curve-Fitting. Das meint: es werden die Parameter und Bedingungen solange modifiziert, dass für die Vergangenheit eine schön glatte Kapitalkurve entsteht. Solche Systeme haben für die praktische Anwendung in der Zukunft genau NULL Chance auf Erfolg, da die Zukunft zumindest ein wenig anders laufen wird, als die Vergangenheit. Eine gute Strategie ist einfach und grob gehalten, so dass sie für die Zukunft möglichst viele Varianten abgreifen kann. Vergangenheitsoptimierungen laufen zum Beispiel wie folgt: angenommen, man hat ein Regelwerk mit z.B. 2 Bedingungen (es muss Oktober sein und der Kurs auf ein neues 4-Wochenhoch steigen), das prinzipiell gute Ergebnisse liefert, aber in einem Jahr (sagen wir mal, es war 1999) einen fetten Verlust produzierte. Um die Kurve zu fitten würde man nun schlicht die Bedingung einbauen „Nicht in Jahren, die auf 9 enden“. Damit ist der Verlust von 1999 aus der Kurve gestrichen. Doch er ist wahrscheinlich rein zufällig auf dieses Jahr gefallen. Für die Zukunft verbauen wir uns nun unnötig Chancen in allen Jahren, die auf 9 enden.

2. Breite Streuung: Wenn es im Trading und generell an der Börse einen Heiligen Gral gibt, dann ist es Streuung. Die meisten „spezialisieren“ sich auf 1 bis 3 Märkte und eine oder zwei Strategien. Damit spezialisiert man sich nicht, sondern limitiert sich. Jeder Markt hat ein gewisses Rauschen, sprich Phasen, in denen er schwer kalkulierbar ist, eine hohe Zufallskomponente und auch eine nicht allzu hohe Bewegungsamplitude. In diesen Phasen werden Risiken, die wir eingehen, miserabel entlohnt. Wer breit streut, dutzende von Märkten mit dutzenden von Ansätzen handelt, der muss keine faulen Kompromisse bei der Trade-Findung eingehen, sondern kann das Niveau sehr hoch halten. Qualitäts-Trades statt Gewürge!

3. Einfache Regelwerke: Wir bedienen uns aus einem System (dem Markt) mit unvollständigen Informationen. Bei solchen Systemen braucht es grobe, einfach gehaltene Regelwerke, keine hochkomplexen, mit zig Bedingungen, da diese für die Zukunft die Fragilität steigern.

4. Kleine Einsätze je Trade (aber groß genug, um voran zu kommen natürlich): WENN wir durch sich wiederholende fundamentale Prozesse ein statistisch quantifizierbares Marktverhalten haben, DANN können wir auch angemessene Risiko-Management-Maßnahmen ergreifen und Einsatzhöhen kalkulieren. Viele Trader wählen die Einsatzhöhe nach Bauchgefühl oder arbeiten mit der allseits beliebten 1%-Regel, die aber bei kleinen Konten dazu führt, dass man auf Sicht von Jahrzehnten nicht vom Fleck kommt. Denn 1% von 10.000 € wären 100 € Einsatz. Was denkt man, was damit möglich wäre? Die Einsätze müssen so gewählt werden, dass einerseits das Risiko mathematisch und psychologisch erträglich und vertretbar sind, andererseits aber auch ein ambitioniertes Performance-Ziel erreichbar bleibt.

5. massenhaft Wiederholungen: wenn wir all diese Schritte absolviert haben, geht es final nur noch darum, die statistischen Vorteile durch massenhaft Wiederholungen über einen angemessen langen Zeitraum auszuspielen und sich dem statistischen Erwartungswert zu nähern. Als Faustregel gilt: bei einem Swingtrading-Ansatz nähert man sich dem Erwartungswert nach 200 bis 500 Trades

Alles Wissen aus 29 Jahren hauptberuflichem Trading, inklusive meiner Original-Strategien in entsprechenden Schulungseinheiten plus 5 Jahre lang alle Trades zum Aufbau des Trading-Business für meinen Sohn, gibt es exklusiv nur im RW LEGACY! Nachdem unser Start im Juli vielfach überbucht war und wir viele Interessenten nicht in dieses einzigartige Projekt mit aufnehmen konnten, starten wir im Oktober 2026 mit einer zweiten (kleinen) Gruppe von maximal 30 Teilnehmern. Es gilt das Prinzip „first come, first serve“! Wenn Du Dir einen Platz sichern möchtest, informiere Dich gerne unter dem folgenden Link und nimm darüber auch die Anmeldung vor:

https://www.realmoneytrader.com/shop/ausbildung/legacy/

Alle Strategien sind selbst entwickelt und sind seit Jahrzehnten real im Einsatz. Unter anderem belegte ich damit 2013 als erster Deutscher den Dritten Platz bei der offiziellen Trading-Weltmeisterschaft mit Echtgeld – der Robbins Worldcup Trading Championship. Im RW LEGACY baue ich ein Trading-Business für meinen heute 13-jährigen Sohn auf, das er mit 18 übernehmen wird. Das inkludiert 5 Jahre alle Trades plus die Vermittelung meines gesamten Wissens (inklusive der den Trades zugrunde liegenden Strategien), verständlich mit Unterlagen, Videos und Live-Webinaren. Und eine kleine Anzahl von Kunden kann alles von jetzt bis zum Ende 2031 verfolgen. Informiere Dich gerne unter dem obigen Link und sichere Dir einen von nur 30 Plätzen für den Start der Gruppe im Oktober 2026.