CoT-Daten (% of Open Interest)

Im ureigenen Sinn stellt der CoT-Report kein Timing-Instrument dar, ist aber andererseits extrem zuverlässig, da er die realen Positionierungen der großen Marktteilnehmer anzeigt und wir somit an dem Ursächlichsten der Märkte überhaupt ansetzen können: Jede offene Position muss irgendwann durch ein Gegengeschäft geschlossen werden. Wie heißt es so schön laut Keynes? „Märkte können länger irrational sein, als Anleger Geld (und Geduld) haben.“ Meine praktische Erfahrung und die Arbeit mit weit über 1000 Tradern über die Jahre zeigt: Die Informationen aus dem CoT-Report sind eigentlich von unschätzbarem Wert. Doch kaum jemand zieht im Endeffekt daraus nachhaltige Profite. Um es besser, als die breite Masse, zu machen ist es eminent wichtig, sich auf Sondersituationen zu beschränken. Dabei ist es unerlässlich, sich die Frage zu stellen, wer das Open Interest dominiert. Einfach gesagt: Die Frage ist, wie sich die zum jeweils gegenwärtigen Zeitpunkt offenen Kontrakte auf die einzelnen Händlergruppen verteilen und ob eine Partei dabei klar dominierend ist. WENN und nur wenn eine solche Dominanz gegeben ist, ergibt sich eine Situation, bei der preisliches und zeitliches Timing überdurchschnittlich gut sind. In unseren eigenen CoT-Charts betrachten wir daher den prozentualen Anteil im Open Interest.

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