Wirtschaftscharts

US-Aktienmarkt: 10-Wochen-Prognose

Abbildung: 10-Wochen-Prognose für den US-Aktienmarkt basierend auf Intermarket-Relationen

Der Forecast für den US-Aktienmarkt hat einen Prognosehorizont von zirka 10 Wochen in die Zukunft. Er basiert auf den Intermarketrelationen des US-Anleihenmarktes. Der hiesige Indikator ist eine modifizierte Version des Originals, welches von Trading-Legende Larry Williams stammt. Ihm gebühren Lob und Dank für diese tolle Idee.

 

US-Arbeitslosenquote

Abbildung: US-Arbeitslosenquote mit einem 12-Monats-Durchschnitt (gelb)

Die Arbeitslosenquote in den Vereinigten Staaten gibt uns mit ihren übergeordneten Trends eine ausgezeichnete Indikation, ob wir einen bullishen oder bearishen US-Aktienmarkt zu erwarten haben. Aktien sollten in einem Portfolio übergewichtet werden, solange sich die Arbeitslosenquote unterhalb ihres 12-Monats-Durchschnitts bewegt und übergewichtet, sobald sich das Bild verkehrt.

 

WTI Crude Oil Produktion (täglich) vs. Preis

Abbildung: Historischer Chart der täglichen Produktion (blau) und Preischart (rot) für WTI im Vergleich

Der Rohölpreis weist eine klare Korrelation zu der täglichen Fördermenge auf. Während man gemeinhin unkritisch davon ausgeht, dass eine Ausweitung der Produktion sich preisdämpfend auswirkt, illustriert die Gegenüberstellung von täglicher Produktionsmenge (blau) und Preis (rot) eher das Gegenteil. In einem Umfeld steigender Preise steigt auch die Produktionsmenge und in einem Umfeld sinkender Preise sinkt selbige. Das ist auch absolut logisch, denn die Produzenten sind Gewinnmaximierer und denken effizient. Zu niedrigen Preisen wollen sie weniger Rohöl hergeben, zu höheren Preisen ist es attraktiver und man produziert mehr. Erstaunlich dabei ist, dass es keinen wesentlichen Zeitversatz zwischen einer Veränderung der täglichen Fördermenge und der Preisreaktion gibt.